Wir sind schockiert…Ein tragischer Fall trifft uns sehr…

Letzte Woche erreichte uns eine schreckliche Nachricht: In einem «Animal Hoarding-Fall» befinden sich über 30 Katzen, die allesamt unkastriert und teilweise sehr fest krank sind. «Man wolle dafür sorgen, dass die Katzenpopulation in der Schweiz nicht zurück geht», hiess es von der Haltern. Wir sind sprachlos… Denn wir kämpfen seit Jahren dafür, dass alle Katzen kastriert werden und wir das grosse Elend in der Schweiz irgendwie in den Griff kriegen. Zum Glück gelang es, die Katzen dort zu holen, tierärztlich untersuchen und kastrieren zu lassen. Eine davon musste auf der Stelle euthanasiert werden, weil sie viele tote Babies in sich hatte. Ihre Gebärmutter war geplatzt und ihre ungeborenen Kitten waren überall in der Kätzin verteilt. Beim Magen, der Milz sowie im Bauchnetz. Dass das Muttertier nicht elend verblutete, grenzt an ein Wunder. Unsere Tierärztin versuchte alles, um das Tier zu retten – vergebens. Dara (so wurde sie von uns getauft) verlor ihr Kampf ums Überleben…Sie war selbst noch ein Teenager, gerade mal ca. 8 Monate alt und sie hätte ihr ganzes Leben noch vor sich gehabt. Wir alle sind unendlich traurig und noch immer geschockt. Doch nun müssen wir nach vorne schauen und weiterkämpfen, denn sieben der «halbwilden bis wilden» Tiere sind zum Teil schon bei uns im Strubeli, drei weitere werden hoffentlich anfangs nächster Woche bei uns eintreffen. Die restlichen 20 Tiere wurden bereits vorher auf andere Tierheime aufgeteilt.  Nun sind alle negativ auf FeLV – und FIV getestet, gegen Leukose, Katzenseuche – sowie schnupfen geimpft, gegen Endo – sowie Ektoparasiten behandelt (alle haben Ohrmilben), kastriert sowie Zahnstein entfernt. Die Gruppe ist noch sehr gestresst und hat grosse Angst, wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann. Nichtsdestotrotz hoffen wir natürlich, dass wir für all die armen, traumatisierten Katzen gute Plätze finden bei Leuten, die viel Verständnis, Geduld und Liebe aufbringen können. Ausserdem brauchen sie später alle Freigang ins Grüne. In welcher Konstellation wir sie vermitteln, steht noch aus, denken aber entweder je zu zweit oder einzeln zu anderen, lieben Katzen dazu, denn alle sind äusserst sozialverträglich und orientieren sich sehr an ihren Artgenossen. Die Samptpfoten wurden vom Tierarzt auf 1–2-Jährig geschätzt und sind vorwiegend männlich. Interessenten dürfen sich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Diego
Dalino
Django
Duke
Darwin
Deria