Charlie – der Chef vom Strubeli auf Kontrollgang

Heute nimmt euch Charlie einmal mit in seinen ganz normalen, völlig unspektakulären und überhaupt nicht anstrengenden Alltag als Chef im Strubeli 😉

Denn wer glaubt, ein Katerleben bestehe hauptsächlich aus Schlafen, Fressen und gelegentlichem Herumliegen, kennt Charlie noch nicht. Schliesslich trägt er hier eine grosse Verantwortung. Irgendjemand muss ja schliesslich kontrollieren, ob bei uns alles mit rechten Dingen zugeht.

Und so beginnt Charlies Arbeitstag bereits um 7:30 Uhr. Kaum wird bei uns der Putzlappen geschwungen, ist auch schon der Herr Direktor zur Stelle. Zuerst muss allerdings sorgfältig entschieden werden, welchem Mitarbeitenden er heute bei der Arbeit über die Schulter schauen möchte. Ist diese wichtige Personalentscheidung getroffen, geht es auch schon lautstark los: „Miaaauuuu! Miaauuu! Lasst mich rein! Hier kommt die Putzkontrolle!“

Natürlich kann man so eine Kontrolle nicht einfach vom Boden aus durchführen. Deshalb geht es erst einmal hoch auf den Tisch. Von dort hat man schliesslich den perfekten Überblick über das Geschehen. Und wenn man schon mal da oben sitzt, kann man auch gleich einen prüfenden Blick ins Brünneli werfen. Tupperdose vom Vortag entdeckt? Skandal!!! Das kann unter Charlies strengen Augen natürlich nicht so bleiben. Also wird so lange kontrolliert und beaufsichtigt, bis das Geschirr ordnungsgemäss verschwunden ist. Schliesslich gilt: Was man heute kann besorgen, das verschiebe nicht auf morgen 🙂

Ist alles zu seiner Zufriedenheit erledigt, geht die Inspektion weiter. Jeder Gang wird kontrolliert, jeder Winkel kritisch beäugt und selbstverständlich darf auch der obere Katzenbereich im zweiten Stock nicht fehlen. Sauberkeit kennt schliesslich keine Etagen.

Nach dieser äusserst anspruchsvollen Tätigkeit ist Charlie dann verständlicherweise völlig erschöpft. Eine komplette Strubeli Inspektion macht schliesslich hunde, äääh, katzenmüde.

Also wird sich erst einmal hingelegt und ein wohlverdientes Nickerchen gemacht. Vermutlich träumt Charlie dabei bereits davon, wer morgen das Vergnügen haben wird, unter seinen strengen Augen zu putzen.

Lieber Charlie, danke, dass du unseren Alltag so sehr bereicherst. Wir können uns das Strubeli ohne dich schon lange nicht mehr vorstellen. Und ganz ehrlich: Zum Glück wollte dich damals niemand adoptieren. So hattest du bei uns schliesslich die besten Aufstiegsmöglichkeiten. Vom gewöhnlichen Tierheimgast zum Chef eines ganzen Teams. Eine Karriere, von der andere Kater vermutlich nur träumen können 😉

zweiter Stock, Check!
Alles abgenommen und für sauber befunden, ich würde sagen, ich bin ein super Chef und habe meine Leute im Griff 😉
also kann ich jetzt gaaanz beruhigt schlaaafen, Gute Nacht… 🙂