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Zum Jahresende wollen wir gerne etwas ganz Schönes mit euch teilen. Erinnert ihr euch an unsere Selly? Sie war 1,5 Jahre in unserer Obhut, um ihre neue Familie zu finden. Sie zeigte ganz klar, wer ihr zu nahekommen darf und wer nicht. Ihre Lieblingsmenschen konnte man an einer Hand abzählen, von anderen Personen wollte sie nichts wissen. Dies machte ihre Vermittlung umso schwieriger und die Zeit verging, ohne dass Selly ein Zuhause fand. Doch dann kam eine Bewerbung für sie rein, die sehr vielversprechend aussah. Unsere fleissigen Blogleser kennen die Geschichte schon, ihr dürft sie gerne weiter unten lesen. Selly ist nun seit fast 6 Wochen in ihrem neuen Zuhause und es geht ihr so gut. Sie lebt sich von Tag zu Tag mehr ein fühlt sich "Bully"-wohl 🙂 Auch ihr erstes Weihnachtsfest mit Besuch meisterte sie einfach nur perfekt und liess sich von allen verwöhnen. Wir
Dann sind da noch Sira & Lux. Die beiden Maine Coons kamen aus einem Messi-Fall zu uns. Sie lebten mit 28 weiteren Katzen auf engstem Raum zusammen und waren sehr krank, als die beiden, zusammen mit Alicio und Kasho, zu uns kamen letzten August. Als erstes mussten wir sie aufpäppeln und gesund pflegen, bevor sie in die Vermittlung konnten. Nach einiger Zeit meldete sich dann eine Interessentin. Es war alles perfekt und einige Zeit später durften Sira und Lux ausziehen. Auch von den beiden kommen immer wieder Bilder, Lux wuchs von einer anfänglich sehr schüchternen Katze zu einer mutigen und zutraulichen Lady heran. Sira war schon immer unkompliziert und mochte alles und jeden, das hat sich zum Glück nicht geändert.
Diese Momente wollten wir gerne mit euch teilen und euch danke sagen, dass ihr uns und unsere Schützlinge immer so selbstlos unterstützt.

Unsere Tiere und wir lassen es uns die Tage richtig gut gehen. Es wird ganz viel geschmust, gespielt, beschäftigt (so entstand dieser herzige Schnappschuss von unserem Kater Miro) und die gemeinsame, ruhige Zeit genossen. Der liebevolle Kater ist für jeden Spass zu haben, hauptsache der Mensch ist bei ihm. Miro uns sein Gspändli Luvi (sie ist noch etwas schüchtern und wollte sich heute nicht vor der Kamera zeigen) suchen übrigens noch ihre neue Familie. Eine Familie, die sie nie mehr verlässt und immer für die beiden da ist. Denn mit ihren 5 jungen Jahren sind sie, wie wir der Vorgeschichte entnehmen konnten, bereits am 4. (!!!) Platz bei uns. Einfach nur traurig, wie die beiden als Wanderpokal herhalten mussten. Wir haben dem Duo aber versprochen, dass ihr nächstes Zuhause das letzte Zuhause sein wird und ihre neuen Menschen sie nie wieder im Stich lassen werden. Vielleicht wirst ja bald DU ihr neues Personal? 🙂

Liebe Blog-Leser und Strubeli-Freunde, das ganze Team vom Tierheim Strubeli wünscht euch frohe, besinnliche, ruhige und erholsame Weihnachten. Wir hoffen, ihr habt alle ein paar schöne Tage, die ihr geniessen könnt. Wir sind natürlich (auch wenn wir für die Öffentlichkeit geschlossen haben) immer für unsere Tiere hier, auch an Feier- und Sonntagen. Wir freuen uns aber ebenfalls auf ein paar ruhigere Tage, an welchen wir viel Zeit mit unseren Schützlingen verbringen können.


Dieses Jahr durften wir ein ganz besonderes Weihnachtswunder erleben und das wollen wir gerne mit euch teilen. Unsere beiden Sorgenkinder Hope und Dillon, die schon seit September in unserer Obhut sind, haben nun endlich ihre Familien gefunden. Urspünglich wäre geplant gewesen, die beiden zusammen zu vermitteln. Doch sie lebten sich mit der Zeit so auseinander, dass wir uns seit über 3 Wochen hin und her überlegten ob es nicht besser wäre, die beiden getrennt zu vermittelt. Denn Dillon ist total auf andere Katzen fixiert und spielt für sein Leben gerne, Hope ist das zuviel und geht Dillon darum immer mehr aus dem Weg. Wir machten uns die Entscheidung wirklich nicht einfach, denn wie ihr wisst, trennen wir in der Regel keine Katzen, die zusammen gehören. Aber in dem Fall haben sie uns klar gezeigt, dass sie einfach nicht mehr zueinander passen und getrennte Wege gehen wollen. Und das wollten wir respektieren. Wir hatten grosses Glück und beide Kätzchen dürfen je eine Familie, die wir bereits kennen. Wir sind überglücklich und können es noch immer fast nicht glauben. Ein wunderschönes Weihnachtswunder eben 🙂


Balou hat bisher wohl nicht nur gute Erfahrungen mit Menschen machen dürfen. Als Streuner war er längere Zeit sich selber überlassen (man weiss, dass er ursprünglich einfach ausgestzt wurde). Er machte sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause, wurde aber immer vertrieben und nirgends akzeptiert. Eines Tages geriet er dann aber zum Glück an die richtigen Menschen, denn diese kümmerten sich liebevoll um rührend um den verängstigten und verschupften Kater. Weil Balou bis anhin aber unkastriert war, verstand er sich überhaupt nicht gut mit dem dort lebenden Kater und darum konnte er nicht bleiben. Schweren Herzens brachte uns die liebe Finderin Balou dann ins Tierheim. Wir liessen ihn kastrieren, Leukose-sowie FIV negativ testen, impfen, chippen und gegen Ektoparasiten (auf dem Wirt lebende Parasiten wie z.B. Flöhe und Zecken etc.) sowie Endoparasiten (im Wirt lebende Parasiten wie z.B. Würmer etc.) behandeln. Balou zeigte bei uns grosse Ängste vor Füssen, ausserdem rannte er panisch davon, wenn man zu schnell auf ihn zu lief. Der arme Kerl versuchte sicher mehrmals irgendwo rein zu kommen und wurde dann verjagt. Das wäre nämlich eine mögliche Erklärung für sein "spezielles" Verhalten.

Teilweise kommt miauend angerannt, wenn er seine Streicheleinheiten will, teilweise kann er dann aber plötzlich fauchen, knurren und biss auch schon zu. Auch wenn er selber auf einen zukommt. Man merkt seine plötzliche Unsicherheit und wir vermuten, dass er so überrascht von sich selber ist, dass er sich so viel getraut hat, dass ihn dann seine Unsicherheit überkommt und dann teilweise diese Abwehrreaktion zeigt. Für uns ist das absolut kein Problem, denn wir kennen Balou schon gut und können ihn lesen, um zu verstehen, was er gerade will oder braucht und was eben nicht. Für seine Vermittlung ist es aber etwas schwierig, denn viele Leute wollen eine "normale" Katze (was ist schon normal ;-)) und nicht eine, die man zuerst "lesen lernen" muss. Damit Balou seine Ängste ablegen kann, sucht er ein ruhiges Zuhause ohne viel Trubel und Hektik, in dem er in seinem ganz eigenen Tempo ankommen und selbst entscheiden kann, wer ihn gerade streicheln darf und wer halt eben nicht. Es sollten Leute sein, die ihn so akzeptieren wie er ist und einfach nur Verständnis aufbringen können. Als passionierter Freigänger möchte er darauf auch in Zukunft nicht verzichten, geniesst es aber auch, einfach mal drinnen zu sein. Dies konnte er in seinen letzten Monaten ja leider nicht. Der stattliche Kater wird auf ca. 3-jährig geschätzt und steht somit in der Blüte seines Lebens 😉 Na, Interesse? Wir freuen uns über eure unverbindliche Bewerbung, um Balou einfach mal kennen zu lernen und wer weiss, vielleicht findet er ja bald sein "perfect match" 🙂

Mit unglaublicher Freude uns grosser Erleichterung können wir heute morgen sagen, juhuiiiii, wir haben es geschafft. Dank eurer grossartiger Hilfe haben wir das Spendenziel erreicht und können die Rechnung für Linterna einzahlen. Wir sind tief berührt von eurem treuen Support und eurer Hilfe, wir wissen, dass wir die allerbesten Blog-Leser und Strubeli-Freunde haben und das macht uns gerade im Moment sehr glücklich! Danke, dass ihr uns immer wieder unterstützt, danke, dass ihr unseren Weihnachtswunsch erfüllt habt, dass ihr Linterna das Leben ermöglicht, einfach danke, dass ihr uns helft zu Helfen. Einen ganz speziellen Dank geht an die Familie K. aus N.
Linterna geht es weiterhin gut, sie nimmt stetig an Gewicht zu und heute haben wir ihre Blutresultate der ersten Zwischenunteruchung erhalten. Diese sehrn vielversprechend aus. Sie bekommt noch bis am 8.1.26 ihre Medikamente, dann wird wieder ein Blutcheck gemacht. Danach hoffen wir, dass sie die FIP definitiv überwunden hat und ein gesundes junges Büsi sein darf.

Danke an alle, die für Linterna bereits eine Spende gemacht haben, wir sind unendlich dankbar, dass ihr uns helft diese grosse Rechnung zu tragen. Bis jetzt sind 50% des Spendenziels von CHF 4'014.40 eingegangen. Schaffen wir die zweite Hälfte auch noch? Bitte teilt doch den Beitrag von gestern und lässt so ein kleines Weihnachtswunder entstehen :-).



Liebe Alle
Heute melden wir uns mit einer rührenden Weihnachtsgeschichte, die gleichzeitig auch ein Spendenaufruf beinhaltet:
Wie ihr wisst, nehmen wir jedes Jahr mehrere dutzend Kitten auf, die von Bauernhöfen zu uns kommen. Bisher hatten wir mehr der weniger «Glück» und die Meisten davon sind gesund. Doch es sind Lebewesen. Bei jedem kann etwas kommen, womit man nicht rechnet.
Eines unserer Kitten, Linterna, leidet leider unter FIP. FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) ist eine schwere Viruserkrankung bei Katzen, die entsteht, wenn ein eigentlich harmloses Katzen-Coronavirus im Körper mutiert. Sie verursacht Entzündungen der Organe, führt zu Fieber, Schwäche und Flüssigkeitsansammlungen und war früher meist tödlich – ist heute aber oft behandelbar, wenn sie früh erkannt wird.
Es gibt zwei Formen von FIP:
- Feuchte FIP: Flüssigkeit sammelt sich im Bauch oder Brustraum
- Trockene FIP: Entzündungen an Organen wie Leber, Nieren, Augen oder Gehirn
Unsere kleine Linterna leidet an der feuchten Form und hier möchten wir euch gerne ihre Geschichte erzählen:
Eines Tages im Sommer ging bei uns ein Telefon ein, dass jemand eine Katzenmutter mit 3 Jungen sichtete, die in sehr schlechtem Zustand waren. Es rückte sofort jemand aus, um die Katzenfamilie zu sichern. Ein Junges war bereits tot, das zweite in sehr schlechtem Zustand und das dritte machte einen relativ fitten Eindruck. Da die Katzenmutter wild war, wurden zuerst die Kitten eingesammelt, denn das Muttertier musste mit einer Lebendfalle gefangen werden. Auf dem Weg zum Tierarzt verstarb leider das zweite Kitten auch. Linterna hingegen (so wurde sie getauft) kämpfte von Anfang an. Sie kam vorübergehend auf eine Pflegestelle, bis wir ihre Mama sichern konnten. Einen Tag später war es bereits soweit, die Mutter ging in die Falle und konnte wohlbehalten zu uns ins Tierheim gebracht werden. Sofort legten wir ihr ihr kleines Kitten hin (zu diesem Zeitpunkt erst wenige Tage alt) Doch Die Mutter war dermassen unter Stress, dass sie gar nicht erst ans säugen dachte. Immer lief sie weg, sobald die Kleine an die Zitzen wollte. Wir überlegten uns, ob wir aus Linterna ein «Flaschenkind» machen und die Mutter wieder auf einem betreuten Hof auswildern sollten. Doch wir sind der Meinung, dass jedes Kätzchen eine Mama braucht. Für die Entwicklung ist das enorm wichtig, denn kein Mensch auf dieser Welt kann einem neugeborenen das geben, was es wirklich braucht. Selbstverständlich lassen wir keine Kitten sterben, bevor es nicht angenommen wird, werden sie auf jeden Fall mit dem Schoppen aufgezogen, aber versuchen muss man es immer! Wir nahmen den beiden etwas Platz weg (das Zimmer war einfach zu gross) und zügelte die kleine Familie in eine grosse Stoffbox mit Katzenklo, Futter, Wasser, Schlafplatz etc. Und es funktionierte!!! Linterna wurde wieder angenommen und von da an waren sie und ihre Mutter unzertrennlich. Instinktiv haben wir richtig entschieden, es so zu probieren. Doch ohne Linterna’s Kampfgeist hätte es sicher nicht so gut geklappt. Denn die Kleine gab nicht auf und rückte immer wieder zu ihrer Mutter, bis das Eis brach und sich eine richtige Entspannung ausbreitete. Linterna wuchs und gedeihte, aus ihr wurde eine ganz bezaubernde, verspielte, verschmuste und lustige, junge Katze. Sie war immer etwas kleiner als ihre Katzenfreunde (die dann später dazukamen) aber Sorgen mussten wir uns keine mehr machen.
Als Linterna 12 Wochen alt war, durfte ihre Mutter kastriert, gechippt sowie geimpft auf einen Bauernhof ziehen, wo sie liebevoll gefüttert und versorgt wird, aber in Freiheit leben kann. Und für Linterna war es an der Zeit, eine passende Familie zu finden. Doch soweit sollte es nicht kommen: Linterna hatte die ersten unspezifischen Symptome einer FIP. Fieber, Abgeschlagenheit, Pfnüsel, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Der Tierarzt bestätigte unseren Verdacht: Linterna hat wirklich FIP.
Für uns brach eine Welt zusammen. Jetzt hat sie sich bis hierher gekämpft und allen gezeigt, dass sie leben will und jetzt das!!! Aber für uns war klar: Und das sollte sie auch!!! Wir werden ihr helfen und sie wird dagegen behandelt
Auch wenn wir wussten, dass es uns finanziell das Genick brechen wird, gingen wir sofort mit ihr in den Notfall des Tierspitals. Denn jetzt zählt jede Minute, es geht um Leben und Tod.
Die Ärzte machten uns keine Hoffnungen und empfahlen uns direkt, Linterna einzuschläfern. Aber das kam für uns in dem Moment nicht in Frage. Ein Tier, welches sich so ins Leben gekämpft hat er verdient, dass wir nun auch für sie kämpfen. Das ist das Mindeste, was wir tun konnten. Die Tierärzte begannen auf unsere Bitte hin sofort mit der FIP-Behandlung. Bereits am zweiten Behandlungstag ging es der kleinen Kämpferin schon viel besser: Das Fieber ging runter, sie wollte wieder Streicheleinheiten und ihr Appetit kam auch wieder zurück. Nach nur wenigen Tagen durften wir unsere Linterna wieder abholen, denn die Behandlung kann man selber ohne Probleme fortführen. Denn das ist ein Sirup, welche man 42 Tage lang eingibt, gefolgt von einem Kontroll-Blutcheck. Nun hat sie bereits mehr als die Hälfte der Behandlung hinter sich und man merkt ihr fast nichts mehr an: Ihr mit Flüssigkeit gefülltes Bäuchlein ist schon fast ganz weg, sie spielt, frisst, schmust, schläft und macht all die Dinge, die Kätzchen eben so tun. Wir haben erneut instinktiv richtig entschieden. Für Linterna, für ihr Leben. Denn das sind wir unseren Tieren schuldig… denn das ganze Katzenelend in der Schweiz habe wir schliesslich nur, weil keine Kastrationspflicht eingeführt wird. Die Katzen können für das alles NICHTS, es ist die Schuld der Menschen. Denn mit nicht wird so achtlos umgegangen wie mit unserer Welt.
Nun kennt ihr Linterna’s Geschichte, jetzt kommt ihr ins Spiel 😊
Die Notfallaufnahme im Tierspital, gefolgt von dem stationären Aufenthalt auf der Intensivstation und der Betreuung auf der Intensivstation kostete uns über CHF 4000.-. Dadurch, dass wir keinerlei staatliche Unterstützung haben, sind wir auf Spenden angewiesen. Wenn jeder, der das liest, einen Franken spenden würde, hätten wir den Betrag ganz bestimmt sehr schnell zusammen und wir können auch in Zukunft weiterhin Leben retten und unseren Schützlingen, welche sich selber überlassen wurden, ein Dach über dem Kopf geben.
Teilt diese Geschichte und lasst uns noch ein grösseres Weihnachtswunder daraus machen. Denn gemeinsam sind wir stark und können mit einer Kleinigkeit Berge für unsere Schützlinge versetzen.
Vielen herzlichen Dank für eure Spende, welche uns hoffen lässt.




IBAN: CH11 0900 0000 8708 6100 1

