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Vor einer Woche wurde uns eine Findelkatze aus der Region 8051 Zürich gebracht. Schon seit etwa 3 Wochen hatten Bewohner eines Mehrfamilienhauses Kotspuren in ihrem Velokeller bemerkt, aber kein Tier darin gesichtet. Da dieser Keller auch tagsüber manchmal geöffnet ist, kann nicht genau gesagt werden, wie lange sich die Katze tatsächlich bereits darin aufgehalten hat. Als der Finder die Kätzin bemerkte, konnte er sie zum Glück in sein eigenes Kellerabteil locken und sichern. Der Tierrettungsdienst brachte die magere, verängstigte Kätzin dann zu uns und wie zu erwarten war, hatte sie leider keinen Mikrochip. Am nächsten Tag gingen wir gleich zum Tierarzt, da wir nicht sicher sein konnten, wie lange das arme Büsi schon nicht mehr richtig gefressen hatte. Dort wurde sie gleich gegen Ekto- und Endoparasiten behandelt, es wurde Blut entnommen und die Temperatur gemessen - sie hatte fast 40 Grad Fieber. In der vergangenen Woche hat sich Maila (so haben wir sie nun getauft) gut eingelebt und es geht ihr mittlerweile wieder ziemlich gut. Zudem wurde sie das erste Mal geimpft und nimmt stetig an Gewicht zu. Auch wenn sie noch etwas zurückgezogen ist und vor allem nachts aus ihrem Versteck kommt, ist sie uns gegenüber sehr lieb und lässt sich sehr gerne am Kopf kraulen. Da es sich um eine Findelkatze handelt, werden wir Maila mit einem Pflegevertrag, der nach 60 Tagen Findelfrist abläuft, weitervermitteln.




Eigentlich sollten Fotos für seinen Steckbrief entstehen, aber Leo fand ein Spielzeug und er warf es in die Luft und hatte einen grossen Spass damit zu spielen. Er rannte umher und warf mir das Spielzeug vor die Füsse, damit ich es ihm werfen konnte. Nach einer kurzen Spieleinheit und lustigen Schnappschüssen haben wir dann doch noch ein paar schöne Fotos für sein Portrait machen können.
Leo ist so ein toller Hund, mit dem man ganz viel Erleben wird. Er ist sehr menschenbezogen und ist einfach glücklich, wenn er seinen Menschen begleiten darf oder drinnen mit Streicheleinheiten verwöhnt wird. Und eins können wir versprechen, langweilig wird es mit ihm nie, denn er bringt einem immer wieder zum Lachen.


Wir können es einfach nicht glauben: Nun dachten wir, dass Miro und Luvi endlich ihr langersehntes Zuhause gefunden haben. Und nach nur knapp 3 Tagen waren sie wieder da. Das ist ein Schock für uns alle. Denn vor Allem Luvi leidet sehr unter den vielen Wechseln. Nun hat es oberste Priorität, dass die beiden ihr FÜR-IMMER-ZUHAUSE finden.
Geschlecht: weiblich kastriert & männlich kastriert
Alter: 29.03.2020 & 05.03.2020
Rasse: Britisch Kurzhaar
Miro und Luvi kamen zu uns ins Tierheim, weil ihr Besitzer grosse finanzielle Probleme hatte. Die beiden sind einfach nur lieb und richtige Herzenskatzen. Miro kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen, er ist ein riesengrosser Schmuser. Luvi ist etwas zurückhaltender, aber auch ganz ganz lieb und sanft. Luvi muss auch schon einiges in ihrem kurzen Leben mitgemacht haben. Aufgrund der Unterlagen ist sie bei uns mindestens schon am 4. Platz. Das ist einfach viel für so ein sensibles Wesen wie Luvi. Sie muss erst wieder lernen uns Menschen zu vertrauen. Wir platzieren die Beiden nur zusammen und nur in ein eher ruhiges Zuhause. Die Beiden wünschen sich Konstanz und gaaaanz viel Liebe. Ihre neuen Besitzer sollten viel Zuhause sein und ihren Fokus nicht nur auf Miro legen, der die Aufmerksamkeit seiner Menschen einfordert, sondern eben auch auf Luvi, die man anfangs etwas aus der Reserve locken muss. Die beiden sind geprägt von ihren vielen Besitzerwechseln. Darum suchen sie nun ihren ENDPLATZ, an dem sie bis an ihr Lebensende bleiben dürfen. Egal, was passiert. Es sollte sich um einen ruhigen Haushalt ohne Kinder handeln, bei Jemandem, der einfach verständnisvoll ist und Miro und Luvi endlich das geben kann, wonach sie sich schon lange sehnen: Nämlich ein konstantes Zuhause mit viel Liebe und Zuneigung. Jemand, der sie nicht wieder weggibt, wenn Probleme auftauchen. Vor Allem die Eingewöhnung kann einige Zeit dauern. Denn Vertrauen braucht Zeit! Die beiden wollen in ihrem neuen Zuhause gerne Freigang ins Grüne, in verkehrsarmer Gegend.




Gestern Abend, kurz vor Feierabend, entdeckten wir auf der grossen Wiese unterhalb des Tierheimes einen verletzten Mäusebussard. Er konnte nicht fliegen und kippte immer wieder um. Natürlich wollten wir sofort helfen, sind aber so gar nicht auf Wild-/bzw. Greifvögel spezialisiert / ausgerichtet. So nahmen wir kurzerhand unser Katzenfangnetz und die beissfesten Handschuhe und fingen das arme Tier ein. Wir setzten es in eine Katzentransportbox, in welches wir zuvor aus 2 grossen Frotteetüchern "Ringe" formten, damit er nicht kippen kann (siehe Foto oben)
Sofort verständigten wir den Tierrettungsdienst, welcher kurz darauf ausruckte um den Bussard abzuholen. Das Tier war komplett abgemagert, total kraftlos. Wäre es nicht gefunden worden, hätte es nicht mehr lange überlebt. Er kam nun in die Greifvogelstation nach Berg am Irchel, um dort aufgepäppelt und gesund gepflegt zu werden. Wenn hoffentich alles klappt, wird er anschliessend wieder ausgewildert.
Für uns was das mal was anderes, sehr spannend und wir waren glücklich, dass wir helfen konnten. Wir wollen das gerne mit euch teilen, denn das erlebt man (zum Glück) ja nicht alle Tage. Nur schon so ein majestätisches Tier sooo nah zu erleben, ist der wahnsinn. Wunderschöne Wesen 🙂



Mehrkammernhaus
Unsere neuen Goldhamster, die vorgestern bei uns eingezogen sind, haben sich schon gut eingelebt und erkunden nachts ihre neuen, grossen Terrarien voller Elan. Da Goldhamster strikte Einzelgänger sind, hat jedes der Tiere ein eigenes Terrarium. Die 8 Tiere benötigen also nicht nur viel Platz durch die grossen Terrarien, sondern auch einige grössere Einrichtungsgegenstände passend für Goldhamster. Diese haben wir jedoch nur in begrenzter Anzahl für ihre Grösse bei uns, da selten so viele grosse Hamster zeitgleich bei uns ein vorübergehendes Zuhause finden.
Für die herzigen Nager sind Mehrkammernhäuschen besonders toll, da sie ihren natürlichen Lebensraum, bestehend aus unterirdischem Bau mit mehreren Kammern für Schlaf, Toilette und Vorräten, nachahmt. Im herkömmlichen Einstreu für Hamster können sie zwar buddeln und Gänge bilden, diese sind aber auch sehr unsicher und können bei der kleinsten Belastung einstürzen. Ein Mehrkammernhaus gibt dem Hamster somit einen sicheren Rückzugsort, wo er sich stressfrei zurückziehen kann. Leider kosten Häuschen dieser Grösse meist relativ viel, weshalb wir dies nicht allen Hamstern ermöglichen können.
Wenn also jemand von euch ein Mehrkammerhaus für Goldhamster abzugeben hat, würden wir uns und vor allem unsere Hamster, sehr darüber freuen.


Hallo zusammen, ich bin Gonzo. Ich bin 11 Jahre alt und habe mein Zuhause verloren, weil mein geliebter Mensch verstorben ist. Von einem Tag auf den anderen war alles weg: meine Sicherheit, meine Routine, mein Herzensmensch. Dabei bin ich ein unglaublich lieber, verschmuster Kater, der Nähe sucht und sie auch geben kann. Ich geniesse ruhige Momente, sanfte Stimmen und Menschen, die Zeit für mich haben.
Mein Körper ist nicht mehr ganz jung, weshalb mit Blut genommen für einen Alterscheck genommen wurde. Dabei kam heraus, dass ich ein beginnendes Nierenleiden habe. Deshalb brauche ich Spezialfutter sowie Phosphorblocker, welchen ich aber problemlos im Nassfutter wegschlecke. Das klingt alles schlimmer, als es ist: Mir der richtigen Versorgung geht es mir nämlich mega gut.
Was ich mir wünsche: Menschen mit viel Zeit und Herz, Verständnis für ein älteres Büsi mit einer beginnenden Niereninsuffizienz, Freigang ins Grüne, damit ich weiter Katze sein darf und ein Zuhause, in dem ich endlich wieder ankommen darf.
Mit meinen Artgenossen verstehe ich mich richtig gut, deshalb könnte ich auch in einen Katzenhaushalt ziehen. Wenn du ihr mir eine Chance geben willst, dann melde dich doch gerne. ich freu mich jetzt schon, dich kennen zu lernen.



...als uns gestern ein Telefonat erreichte, dass jemand einige Goldhamster abgeben muss, weil die Tochter keine Freude mehr daran hätte und viel lieber eine Katze will, mussten wir einmal mehr den Kopf schütteln. Doch was uns dann erwartete, als die Hamsterfamilie bei uns ankam, schockierte uns zutiefst! "Komischerweise" vermehrten sich das männliche und das weibliche Tier, woraus 5 Babies entstanden. Die Tiere wurden alle in so extrem kleinen Käfigen gehalten und hatten kaum Platz sich zu bewegen, geschweige denn zu buddeln, sich zu verstecken oder sonst etwas. Wir haben die Kleinen nun nach Geschlecht getrennt, damit sicher nichts mehr passieren kann. Da sie erst 1 Monat alt sind, können die weiblichen sowie die männlichen Tiere jeweils noch zusammen sein, mit 6 Wochen müssen sie aber getrennt werden, weil Goldhamster absloute Einzelgänger sind und auch so leben möchten. Alles andere ist nicht tiergerecht und gemäss Tierschutzverordnung sogar verboten! Die Mutter und die anderen beiden adulten Goldhamster durften auch ihre "Einzelzimmer" beziehen und nun endlich zur Ruhe kommen. Anfangs waren alle total durch den Wind und staunten ab dem vielen Platz, welchen sie plötzlich zum bewegen haben. Nun aber ist Ruhe iengekehrt und die nachtaktiven Tiere haben sich alle zurückgezogen und schlafen erst mal aus :-).
Nun sind gute Plätze gesucht für die goldigen Hämsterli. Das Terrarium muss gross, gut struktiert und tief genug sein um ausgiebig zu buddeln, ausserdem brauchen sie ein sicheres Laufrad mit einem grossen Durchmesser. Hier ein Link für euch: https://www.tierhaltungsrechner.ch/




Geschlecht: männlich kastriert
Alter: 01.01.2014
Rasse: EHK
Simba hat einen langen Weg hinter sich und hatte es nicht immer einfach. Früher wurde er von Kindern geplagt, die ihm Sachen hinterherschmissen. Er wurde dann gerettet und kam zu einer älteren Dame, die ihn als Wohnungskater hielt. Weil sie Angst hatte, ihm könnte wieder etwas zustossen, getraute sie sich nicht mehr, ihn nach draussen zu lassen. Simba ist aber ein Freigeist und litt unter der Situation. Nach einigen Jahren fand er sich dann aber damit ab, biss aber immer wieder zu, weil er sehr frustriert war. Seine Besitzerin musste dann in Spital, weshalb der Senior zu uns ins Strubeli kam. Simba’s Vergangenheit hat ihn sehr geprägt. Er biss immer wieder zu, wenn er nicht angefasst werden will. Bei uns darf er nun nach draussen in den geschützten Freilauf, was er in vollen Zügen geniesst. Wenn man ihn einfach machen lässt und ihn nicht bedrängt (was man ja eh nicht tun sollte!!!) ist er sehr umgänglich und geniesst die Gesellschaft der Menschen sehr. Er will einfach gerne neben einem sitzen oder liegen, ohne immer angefasst zu werden. Und das sollte man immer akzeptieren, egal aus welchen Gründen. Simba sucht verständnisvolle Menschen, die ihn einfach so nehmen wie er ist und ihm vor Allem seine geliebte Freiheit zurückgeben. In seinem neuen Haushalt sollten keine Kinder, Hunde oder andere Katzen leben. Wer möchte dem Charakterkater eine Chance geben?

