

Ihr erinnert euch bestimmt noch an unseren Hamster Notfall vom 3. September. Damals war ein Wurf davon gerade einmal vier Tage alt. Die Hamstermama hatte ihre Kleinen nach den Strapazen leider verstossen. Für die sieben hilflosen Winzlinge schien damit jede Hoffnung verloren. Doch zum Glück war unsere tolle Tierpflegerin Meli da. Sie nahm sich der sieben kleinen Geschöpfe an und begann, sie von Hand aufzuziehen. Was das bedeutet, können wohl nur diejenigen wirklich wissen, die selbst schon einmal ein so junges Tier versorgt haben. Alle zwei Stunden musste Milch gegeben werden, Tag und Nacht. Schlaf gab es kaum, Erholung schon gar nicht.
Für Meli ist diese Aufgabe eine enorme Belastung. Neben der aufwendigen Versorgung der Kleinen ist sie zu hundert Prozent bei uns berufstätig und geht einem körperlich sowie psychisch sehr anspruchsvollen Beruf nach. Die chronische Übermüdung sowie die Angst, dass die Hamster doch nicht überleben, ist ihr ständiger Begleiter.
Die Angst war berechtigt, denn leider haben drei der sieben Hamsterchen die ersten schwierigen Tage nicht überlebt. Trotz all der Mühe, der unzähligen Fütterungen und der liebevollen Betreuung konnten sie nicht gerettet werden. Egal, was man tut, es ersetzt eben niemals die richtige Mutter.
Doch Meli gibt nicht auf. Nacht für Nacht, Tag für Tag kämpft sie weiter für die vier kleinen Kämpfer, die geblieben sind und inzwischen dürfen wir vorsichtig aufatmen. Die vier Kleinen haben etwas an Gewicht zugelegt, werden von Tag zu Tag aktiver und erkunden immer neugieriger ihre Umgebung. Es ist wunderschön und berührend zu sehen, wie sie sich entwickeln und langsam zu richtigen kleinen Hamstern heranwachsen. Wir möchten gerne einige Fotos mit euch teilen, in der Hoffnung, dass sie eure Herzen genauso erwärmen wie unsere. 😊


